Three Step Drop #5: Feiertags-Edition

Trotz Hetzen von Fresstermin zu Fresstermin und zeitraubendem Öffnen von Unmengen an Geschenken bin ich heute doch noch dazu gekommen, drei Punkte zusammenzutippen, die mich aktuell im Zusammmenhang mit der NFL beschäftigen.

1) Petersons Rekordjagd schwer gebeutelt

Die Houston Texans hatten sich vergangenes Wochenende einer Sache verschrieben: Sich nicht von Adrian Peterson schlagen zu lassen. Adrian Peterson aka die rollende Dampfwalze, die trotz Miniskus- UND Kreuzbandriss (weniger als 11 Monate zurückliegend) dieses Jahr  Laufverteidigungen überrollt. In den vorigen Spielen rushte er für 212, 154 und 210 Yards. Sein letztes Spiel unter 100 Yards auf dem Boden war in Woche 6. Er jagt mit dieser unglaublichen Performance den ewigen Single-Season-Rushing Rekord von Eric Dickerson (2105 Yards).

Nachdem die Texans um den kongenialen Defensive Coordinator Wade Phillips ihn allerdings diese Woche bei 86 Yards halten konnten, sieht es eher düster aus um seine Rekordjagd. Er steht nun bei 1898 Yards und benötigt damit noch 207 Yards im letzten Spiel gegen Green Bay am Sonntag. Aber auch die magische Grenze von 2000 Yards würde ihn bereits in einen sehr exklusiven Club befördern (OJ Simpson, Dickerson, Barry Sanders, Terell Davis, Jamal Lewis, Chris Johnson). Und sind wir mal ehrlich: „AP2K“ hört sich auch schon verdammt cool an als Spitzname. Laufverteidigung ist nicht gerade die Paradedisziplin der Packers, spannend wird es trotzdem. Ich drücke die Daumen.

2) Defensive Rookie of the Year Award – Ach den gibts ja auch noch

Viel wird geredet über den MVP-Award, den Comeback Player of the Year, den Offensive Rookie of the Year und auch den Defensive Player of the Year. Kaum etwas hört man vom DROY. Wahrscheinlich trägt die Tatsache, dass es keinen Spieler gibt, der die anderen klar „outperformt“ dazu bei. Einen engeren Favoritenkreis will ich hier mal auflisten. Auf der Linebacker-Position sind es für mich vor allen Dingen zwei Spieler: Bobby Wagner von den Seattle Seahawks und Luke Kuechly von den Carolina Panthers. Beide übernehmen bereits in ihrer Rookie-Saison immense Verantwortung und sorgen mit viel Spielintelligenz für eine klare Aufwertung ihrer Units. Auch Whitney Mercilus (OLB/DE Houston Texans) sticht für mich als jemand heraus, der sich im DROY-Wettrennen als Erster entpuppen könnte.

In der Passverteidigung ist es nicht wie vor der Saison Alabama-Produkt Mark Barron (Buccaneers) sondern Notre-Dame-Absolvent Harrison Smith (Vikings), der sich hervortut. Ein fieser Hitter und instinktiver Passverteidiger, ist er momentan mein Favorit auf den Award. Janoris Jenkins (Rams) ist definitiv auf jemand, der sich auf den Highlight-Tapes hervortut, mal sehen wer das Rennen macht.

3) AFC gääääähn NFC bäääääm

Während in der AFC schon alle Playoff-Teilnehmer feststehen und es kommendes Wochenende nur noch um Seeding gehen wird, ist die NFC noch spannend herzzereissend mother-effin exciting. In der NFC streiten sich die Vikings, Redskins, Cowboys, Bears und Giants noch um die verbleibenden zwei Playoff-Plätze (49ers, Seahawks, Packers und Atlanta sind gesetzt). Der besondere Leckerbissen des Sonntags wird wohl das Sunday Night Football Spiel, in dem sich die Cowboys und Redskins aller Wahrscheinlichkeit nach in einem Eliminationsspiel um die Divisionskrone in der NFC East und damit den letzten Platz in den Playoffs duellieren werden. Bring it on!

Wünsche Euch allen noch angenehme ruhige Tage!

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