#BeaverWatch – Oregon State Spieler im NFL Draft 2013

Wie einige von euch meinen enthusiastischen Tweets bereits entnommen haben dürften werde ich ab September ein Jahr an der Oregon State University studieren. Seit ich dort zugelassen bin, kann ich die Faszination der Amerikaner für College Football besser nachvollziehen. Obwohl ich noch nicht einmal dort bin, verspüre ich eine Verbundenheit mit der Uni und ihren Athleten und das wird sich wohl auch auf Hard Count manifestieren.
Heute am Tag der ersten Runde will ich (zugegebenermaßen etwas spät) die zwei ‚draftbaren‘ Spieler der Beavers vorstellen, auch wenn deren Namen vermutlich erst morgen oder übermorgen zu hören sein werden.

1) Markus Wheaton, Wide Receiver

markwhea

Markus Wheaton ist ein Burner. Die 40-Yard-Zeit des ehemaligen Leichtathleten beim Combine betrug 4,45, was schnell ist; aber nicht so schnell wie man es auf dem Feld sieht (was ein gutes Zeichen ist). Er frisst Vorsprungskissen gegnerischer Passverteidiger förmlich auf. Seine Routen rennt er clever und mit präzisen Cuts, besonders die kurzen und mittleren Tiefen. Bei besonders tiefen Routen und improvisierten Aktionen wirkt er noch etwas unsicherer als andere Receiver in diesem Draft.Auch mit Press Coverage hat er noch ein wenig Probleme, was allerdings kein Problem darstellt, dass NFL Coaching und Strength Programme nicht beheben können.

In der abgelaufenen Saison fing Markus 91 Bälle für 1244 Yards und 11 Touchdowns. Die Beavers gaben ihm auch 20 Carries, also Laufversuche (meistens auf fly sweeps), woraus er 142 Yards (2TDs) machte. Im Moment gilt der All-Time-Receptions-Leader der Beavers unter Draftniks als Zweit- bis Drittrundenpick.

2) Jordan Poyer, Cornerback

jordpoye

Jordan spielte sich in einer exzellenten Senior Bowl-Woche die Draftboards vieler Experten hoch. Natürlich war der Spieler mit den Zweitmeisten Interceptions der 2012er College-Saison (7) schon vorher im Fokus der Draftniks und Teams, immerhin wurde er nach der Saison zu einem 1st Team All-American gewählt.

Auf dem Feld ist Poyer bekannt dafür, kurze und mittlere Routen bissfest zu verteidigen. Ein wenig ein offenes Geheimnis ist die Tatsache, dass man ihn mit tiefen Routen angreifen kann (Eigentlich seltsam, denn beim Combine rannte er eine bis auf ein hundertstel identische Zeit mit Markus Wheaton, der als Deep Threat gilt). Er ist ein guter Tackler, der auch im Run-Support keinen Deion Sanders markieren wird, sondern sein Facemask in ein paar Brustpanzern versenken wird. Insgesamt ist Poyer ein guter Allrounder, Manndeckung oder Zone. Das NFL-Team, das ihn pickt sollte einen Plan dafür haben, an seiner Verteidigung der tiefen Routen zu arbeiten. Wenn sich darum gekümmert wird, bekommt man in der dritten bis vierten Runde einen guten Allround-Cornerback, der auch im Return-Game in den Special Teams seinen Beitrag leisten kann und wird.

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