GFWTC-Log Flo: Runden 3&4 – Einmal Trashtalk, Einmal Trenches

Weiter geht es mit der German Football Writers Teambuilding Challenge. Ich bin natürlich nicht der einzige Schreiberling, der sein Team kommentiert. Bis eine Übersicht auf der gfwtc.de page online ist mal hier eine kurze Zusammenstellung:

Andy Goldschmidt: Meine Strategie in der GFWTC

korsakoff: GFWTC, Week 1 im Rückspiegel: Die Denke vom „Value“ und warum ich selbst beim Besten mit mir kämpfen musste und GFWTC, Rd 4 und 5: Das Big Board ist geräubert. Fast.

maschemist: GFWTC – Die ersten sechs Picks

Aber nun zu mir:

Runde 3, Pick 6 (#26 overall): Richard Sherman, Cornerback, Seattle Seahawks

Richard Sherman

Scheme-Fit:

Druck, Druck und nochmal Druck von der Front-Seven (Defensive Line und Linebacker). So könnte man meine defensive Philosophie beschreiben. Dafür braucht man vor allen Dingen eins: Mindestens einen „Shutdown-Corner“, der den besten Receiver des Gegners aus dem Spiel nimmt. Sherman ist mein Mann für diese dreckige Arbeit.

Große Klappe, viel dahinter

Sherman ist bekannt für seine unangenehme, fordernde, arrogante Art (als er mit Stephen A aneinander geriet, war es schwer zu sagen, wer der beiden Charmebolzen der größere Unsympath war). Aber gut, ich will ja nicht mit ihm rumhängen und Madden spielen, sondern von der Coaches Box aus zusehen wie er Wide Receiver durch exzellente Coverage zum Weinen bringt. Und das kann er. Laut der PFF-Noten war er der zweitbeste Corner letztes Jahr. Die einzigen anderen beiden Corner mit einem Rating über 20, Antoine Winfield und Charles „Peanut“ Tillman haben in klassischen Cover-2 Schemes gespielt, ein vergleichsweise „einfacher“ Job (Wenn es sowas in der NFL gibt).  Unten mal die Top5 nach PFF, die Tabelle zeigt auch gleich Sherms einzige Schwäche: Eine negative Note im Run-Support. Nunja, good news für mich. Mit dem wird er nämlich in „meiner“ Defense nichts bis gar nichts zu tun haben!

sherm

Was mir an Sherman besonders gut gefällt, ist sein „closing speed“, also die Fähigkeit, auf den letzten Metern in einen Extra-Gang hochzuschalten, wenn es nötig wird. Das verwirrt sowohl Receiver wie auch Quarterbacks. Und kein Play illustriert das besser als das unten eingebundene Play aus dem letztjährigen Championship-Game:

Das war nichtmal Shermans Zone! Matt Ryans Blick nach der Deflection sagt eigentlich alles. Er denkt sich nur: „What. the. FUCK. just happened?“

Wie zufrieden bin ich mit dem Pick?

 

Ich habe mir den für mich zweitbesten Cornerback der Liga unter den Nagel gerissen. Als seine einzige Schwäche gilt der Run-Support, was in meiner geplanten Defense kein Problem darstellen wird. Great Success!!!

Runde 4, Pick 5 (#35 overall): Justin Smith, Defensive End, San Francisco 49ers

Justin Smith

In Runde 4 machte ich Freudensprünge, als Smith auf dem Board war, den ich schon in Runde drei in Betracht gezogen hatte. Es gibt nur ausserordentlich wenige exzellente 3-4er Ends, Muhammad Wilkerson ging an Ron an #28, Ich nahm Justin, direkt im Pick danach ging Calais Campbell an Daniel. Ich war am richtigen Ort zur richtigen Zeit.

Scheme-Fit:

So langsam nimmt meine Defense Form an. Es geht wohl jetzt stark in Richtung 3-4. Richtig gute 3-4 Ends gibts nicht wie Sand am Meer und abgesehen von JJ Watt (der nicht zählt, weil er in Houston komplett andere Aufgaben hat als ein klassischer 3er End) ist Justin Smith der Beste. Ich will nicht zu laut rumgrölen und mir selbst auf die Schulter klopfen, aber mit der Kombo Von Miller-Justin Smith, die ich wahrscheinlich auf der rechten Seite der Defense einsetzen werde, dürfte ich das fieseste, kompromissloseste und physisch überwältigendste Duo zwischen End und Pass Rusher haben in der GFWTC (Wie war das mit dem nicht selbst loben?).

Unsung Hero

Justin Smith spielt nicht nur in einer Defense, die es einem jungen, zwar guten aber nicht exzellenten Pass Rusher (Aldon Smith) erlaubt hat, 19,5  Sacks zu sammeln. Er ist der Grund für viele dieser Aldon Smith-Sacks. Seine Fähigkeit, Double Teams zu beschäftigen, oder mit dem Left Tackle nach aussen spazieren zu gehen, reisst regelmäßig Löcher in die O-Line, die ein NFL-Spiel für einen Pass Rusher hinter Smith zum Festmahl machen. Beweise? Hier ein Beispiel:

Screen-shot-2013-06-18-at-21.24.31  Screen-shot-2013-06-18-at-21.26.13 Als 3er End bekommt man dafür in der Regel nicht besonders viel Lob. Ausser halt in der hochinformierten Welt der GFWTC 😉

Darüber hinaus: Wenn ein Mann so etwas machen kann… Dann muss ich ihn in meinem Team haben, Biest:

Wie zufrieden bin ich mit dem Pick?

 

Alles Paletti bis jetzt! Fühl mich gut und alles läuft nach Plan, die von mir gesetzten Schwerpunkte scheinen sinnvoll, schauen wir mal wie es weitergeht.

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Eine Antwort zu “GFWTC-Log Flo: Runden 3&4 – Einmal Trashtalk, Einmal Trenches

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