Daniels GFWTC-Log: Runden 1-12

Auch Daniel ist ein Teilnehmer der GFWTC, der wie Ron seine Gedankengänge beim Spieler-Picken hier bei uns auf Hard Count veröffentlicht. Nachfolgend seine Überlegungen zu den Picks in Runden 1-12.

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Beim Zusammenstellen einer Football-Mannschaft gibt es 3 grundsätzliche Dinge zu beachten.
1. Ich brauche einen QB
2. Ich muss meinen QB beschützen
3. Ich muss an den gegnerischen QB rankommen

Basierend auf dieser Grundlage sollten dann auch die bestimmten Spieler für diese Aufgaben verpflichtet werden, sprich: QB, LT, DE (OLB bei einer 3-4 Defense).
Nach 12 Runden habe ich bis jetzt keinen QB, keinen LT und keinen DE bzw. OLB.
Wieso ich keinen LT früh genommen habe und noch immer keinen Pass-Rush besitze, möchte ich aus strategischen Gründen erst nach den nächsten 12 Runden erklären.
Den QB habe ich nicht, weil ich auch mit QB Nr.9 oder 10 noch immer einen potentiellen „Franchise“-QB erhalte, die Tiefe dieser Position gibt mir also die Möglichkeit, Spieler auf schwächer besetzten Positionen frühzeitig auszuwählen.
Was uns zu meinen ersten beiden Picks bringt.

1. Calvin Johnson
Er bricht Rekorde, die Jerry Rice aufstellte. Ende.

2. Rob Gronkowski
Gronkowski war mein erste Wahl in Runde 2 und zwar von Anfang an. Genauso wie Calvin Johnson. Ich wollte unbedingt beide Spieler, als Rückrad meiner Offense. 90% aller Teams müssen zwei Spieler abstellen um Calvin Johnson zu decken, so gut wie niemand ist in der Lage Gronkowski über die Mitte zu covern. Beide zusammen decken einen Angriffsfläche ab, die es mir ermöglicht, erst mal auf die Abwehr zu schauen…

Und hier stellt sich jetzt die Frage, welcher Typ Abwehr?
Die klassische 4-3 oder doch eine 3-4?
Welche Passverteidigung? Cover 1? Cover 2? Cover 3?
Ich bin ein 4-3 Mann, aber zu gewissen Zeitpunkten der Draft, kam immer wieder die Überlegung auf, eine 3-4 spielen zu lassen. Als Calais Campbell fiel z.B.
Am Ende sollte es dann aber doch die 4-3 werden.
Da ich mir ziemlich sicher war, Darrelle Revis opfern zu müssen, um sicher Rob Grankowski zu bekommen (tatsächlich ging Revis direkt nach Gronkowski), spielte ich von Anfang an mit dem Gedanken, einer Cover 2 Secondary.

3. Haloti Ngata
Ein 3-4 DE, der NT oder DT in einer 4-3 spielen kann. Ein 340 pounds schwerer Tanzbär. Ngatas Stärke ist seine (für 340 lb) unglaubliche Athletik und besonders seine Geschwindigkeit. Einmal in Bewegung kaum zu stoppen. Ob auf der Jagd oder gegen den Lauf. Seine Instinkte für den Ball sind top, sein Game IQ top. Im Freien Raum und losgelassen einfach nicht zu kontrollieren für eine Oline. Kommt Ngata auf die Bühne, fällt in der Regel auch schon der Vorhang.  Zweiter Akt and 10…
Seine vielseitigkeit war für mich ein Plus gegenüber Atkins, aber auch die Gewissheit, dass ein Monster wie Atkins sehr wahrscheinlich schon vom Board sein wird, wenn ich mal wieder dran wäre.

4. Patrick Willis
Revis und Atkins fielen mir nicht zufällig doch in den Schoß, dafür aber Patrick Willis.
QBs, LTs, DEs, CBs, WRs stehen auf der Sonnenseite was die Wichtigkeit ihrer Aufgaben innerhalb einer Football-Mannschaft betrifft und der Anzahl der Ziffern vor dem Komma auf ihren Gehaltschecks.
Und dann gibt es da noch eine speziifische Position. Der Middle-LInebacker.
Er kontrolliert und koordiniert, mit Funkverbindung im Helm zu den Coaches, die Defense im Spiel. Ob 4-3 oder 3-4, du brauchst einen „Mike“, wenn du ein Team zusammenstellst. Und zwar einen guten. Patrick Willis ist der Beste.
Sine Instinkte und Vision ist  herausragend. Er liest gegnerische QBs spielend, ob Rookie oder Veteran, ist eine Macht gegen den Lauf, beim rushen ordentlich, ist ein hervorragender Tackler, der über die Mitte WRs und TEs covern kann. Sein einziger Schwachpunkt ist die Tatsache, dass er für die 49ers spielt.
Patrick Willis stärkt nicht nur meine Defense, diese Wahl stärkt auch meine Offense. Ein Spieler weniger, wegen dem sich Gronkowski Sorgen machen müsste…
Ich persönlich konnte nicht fassen, dass er noch auf dem Board war. der Value war durch’s Dach.
MIt Ngata hat mein Schiff seinen Anker, mit Willis dann seinen Kapitän.
Allerdings verschob sich so natürlich mein Plan um jeweils eine Runde nach hinten. Oder besser gesagt, zwei, denn…

5. Joe Haden
War so nicht gedacht.
Ich hatte ja Darrelle Revis abgehakt und wollte eine Cover 2, bzw. eine Cover 2 fähige Secondary. Der Grund war Charles Tillman. Charles Tillmans Stärke ist die Verteidigung in der Zone. Und mein Plan war, Tillman und Jennings zu holen.
Tillman ist meiner Meinung nach, hinter Revis und Sherman zur Zeit der dritte Cornerback der NFL.
Wieso dann aber Joe Haden zuerst?
Tillman ist in seinem Spiel wohl etwas limitiert. Auf Cover 2, mit Ausflügen in eine Cover 3.
Joe Haden hat das Potential zum klassischen Shutdown-Cornerback, der im Man-Coverage den Nr.1 WR aus dem Spiel nehmen kann. In Space wohl die Spitze, aber in dieser Saison mit Schwächen was das kurze Spiel betrifft, zu viele TDs abgegeben. Er ist die Cover 2 gewöhnt, Cleveland spielt(e) sie. Aber bei mir würde er sie nicht „soft“ spielen, mehr Tillman-like.
Als Haden immer noch auf dem Brett war und sogar Patrick Peterson ihm vorgezogen wurde, konnte ich nicht anders. Haden gab mir eine Sicherheit und Haden/Tillman wäre sicher nicht schlechter als Tillman/Jennings.

6. Jairus Byrd
War mir eigentlich eine Runde zu früh, aber mit Eric Weddle vom Board, habe ich etwas am Panikbutton gefummelt.
Byrd, der vermeintlich beser Cover-Guy unter den Safeties, mit solidem Spiel gegen den Lauf. Sein Tacklling ist auf den Punkt, wie es sich für einen Safety gehört, er kann Man und Zone spielen und ist ein Ballhawk, wie es sich jedes Youtube-Highlight Video wünscht.

7. Charles Tillman
Er ist der Fixstern meiner Secondary. An Tillman geht nichts vorbei. Nichts. Der längste Pass gegen ihn, in der letzten Saison, war 28 yards. 28! Davon träumen Revis und Sherman. Sein Spiel gegen den Lauf ist solide, er verhaut so gut wie nie ein Tacklling. Und wenn er auch etliche Pässe über kurze Distanz durch lässt, holt er sie sich halt durch Forced Fumbles zurück.
UND WAS GANZ WICHTIG IST, Tillman ist praktisch das Kryptonite für Megatron. Kein Corner kann Calvin Johnson besser covern als Tillman. Wenn ich ihn habe, kann er Calvin nur im Training bearbeiten…

8. Reshad Jones
SlotWRs und TEs sind für ihn kein Problem, genauer gesagt dürfte er der mit Abstand beste SS sein im Bezug auf Coverage. Kein anderer SS hätte mir diese Fähigkeiten für eine Zone gegeben. Ich musste jetzt mein Defensive-Backfield fertig stellen und Jones war das letzte Puzzlestück. Ich hatte zwar keinen Revis, aber eine wohl durchdachte und ehrlich gesagt ziemlich starke Secondary.
Willis und Haden zufällig doch noch einsammeln, Byrd und Jones etwas zu früh nehmen, hat natürlich Folgen. Yanda z.B. war auf meiner Liste, aber nicht nur auf meiner…
Also mussten B-Lösungen her (ich habe zweimal auf eine 3-4 Defense gedanklich umgestellt, bin von meiner OL-Scheme abgekommen und dann wieder zurückgekehrt).
Und dann wurde Dwayne Allen ausgewählt. Allen war meine B-Lösung für meine B-Lösung zu Percy Harvin, den ich ähnlich wie Revis und Atkins, schon vor dem ersten Pick „opferte“.
Mit Allen vom Board, war meine nächste Wahl…

9. Randall Cobb
Ein Pick aus der Not heraus. Cobb war für mich einfach der beste Slot, der mir Returner-Fähigkeiten und zusätzliches Spiel aus dem Backfield ermöglicht. Cobb selbst zeigt letzte Saison sogar Ansätze auf Aussen und könnte so meinem offensiven Spiel noch mehr Flexibilität geben, falls wir nach 24 Spielern weiter machen würden.
Randall Cobb ist der typische offensive Playmaker und da ich Tavon Austin ja nicht nehmen durfte, war die Liste halt nur von C für Cobb bis CO für Cobb lang.

10. Brandon Marshall
Mein Pick sollte eigentlich Lavonte David werden. Der ging allerdings zwei Picks vorher weg und ich musst kurzfristig umdenken. Alle Szenarien, die ich durchspielte waren nicht wirklich befriedigend. Am besten gefiel mir noch die Idee, zu Gronk und Megatron Brandon Marshall zu holen. Auf dem Papier eine echte Macht, egal wer ihnen später die Bälle zuwerfen wird. Newton, Manning oder Ryan.
Marshalls Probleme liegen ausserhalb des Platzes, er hat u.a. die Borderline-Persönlichkeitsstörung und das ist natürlich schon ein Grund über eine mögliche Verpflichtung nachzudenken.
Er ist aber auch ein verdammt guter WR, der vorallem von seiner Kraft im Spiel lebt. Hat er einmal den Ball gefangen und er hat kaum Probleme ich den PLatz dafür zu machen, dann ist er kaum zu tacklen. Sein gutes Route-Running macht seine etwas wackligen Hände wieder wett.

11. Nick Mangold
Nick Mangold war nicht der Center, den ich eigentlich wollte, aber er war immer noch auf dem Brett und der Value zu gut um nicht zuzuschlagen. Man on man wohl bester Center der NFL. Ein Kraftpaket, was im ZBS und im Power Blocking Scheme einsatzfähig ist und mir so noch die Tür für beide Arten offen lässt.

12. D’Qwell Jackson
Daryl Washington war mein Wunschspieler für den Weakside-Linebacker Posten. Mit Washington hätte ich auch noch die Möglichkeit gehabt 3-4 zu spielen. Washington ging frühzeitig, also war Lavonte David mein Wunschspieler. Nach David war die LIste nur noch zwei Spieler lang.
Jacksons beste Position ist der „Will“Linebacker im 4-3, seine Stärke ist das Spiel gegen Pass, mit seinen guten Voraussetzungen in Sachen Coverage ist er ein Idealer Will für die Cover 2, die er mit Haden bei den Browns spielte.
Jetzt kann irgendwer anders sich Sean Weatherspoon für seine 4-3 holen.

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