GFWTC-Log Flo: Runden 8–13 – Es nimmt Formen an

Die GFWTC befindet sich nun so langsam aber sicher in einer Phase, in der die ganz großen Stars vom Board sind. Es heisst nun, sich mit exzellenten Spielern zu versorgen, bei deren Namen es allerdings nicht sofort in den Ohren „klingelt“. Stars sind gut, aber nur in den wenigsten Fällen können sie ein Team tragen, das auf anderen Positionen weniger als solide besetzt ist.

Runde 8, Pick 5 (#75 overall): Demaryius Thomas, Wide Receiver, Denver Broncos

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Ich hatte bis dato noch keinen Passempfänger im Team. Keinen Tight End, keinen Receiver. Auch wenn, wie vom cleveren, mitdenkenden Leser eventuell schon vermutet, ich keinen Schwerpunkt auf die Passempfänger früh im Draft setze, war es langsam an der Zeit wenigstens eine echte Nummer 1 zu holen. Thomas war der beste Receiver auf dem Board und für mich sogar etwas zu sehr nach unten gerutscht. Ich halte ihn für besser als Hakeem Nicks, der unglaublicherweise als zweiter Receiver überhaupt vom Board ging. Ich musste mich entscheiden zwischen ihm, Roddy White und Brandon Marshall. Ich gab Thomas den Zuschlag, weil er mit seinen fast 1500 Yards letzte Saison bereits seine Kompatibilität mit Peyton Manning bestätigt hat. Ausserdem ist er der nach PFF zweitbeste Receiver überhaupt gewesen letztes Jahr. Was mir bei Receivern wichtiger ist als den meisten ist das Blocking. Er kommt aus einer Georgia Tech-Offense, in der er gelinde gesagt ausreichend Gelegenheit hatte, das Blocken zu üben. Das äußert sich auch in der NFL, war er nach PFF der zweitbeste Blocker aller Receiver mit signifikanter Spielzeit.

Runde 9, Pick 6 (#86 overall): Derrick Johnson, Inside Linebacker, Kansas City Chiefs

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Darf ich vorstellen: Der Spieler, der auf PFFs Top 101 of 2012-Liste Platz #67 innehat. Derrick Johnson. Derrick Who? Ja, Inside Linebacker ist nicht gerade eine Spotlight-Position und viele Spieler auf dieser Position bekommen nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdient hätten. Johnson belegt zusammen mit dem zwei Picks früher gedrafteten Daryl Washington den dritten Platz in den PFF-Rankings der Inside Linebacker. Seine Stärke liegt darin, den Run zu stoppen. Nein, zu zerstören. Nein, im Keim zu erdrosseln!!! In der Passverteidigung bekleckert er sich nicht gerade mit Ruhm, stellt sich auf der anderen Seite aber nicht so dumm an wie der bereits erwähnte Washington.

Runde 10, Pick 5 (#95 overall): Kareem Jackson, Cornerback, Houston Texans

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Nachdem ich bereits sehr früh in Cornerback investiert hatte, war die Marschrichtung meiner Defense klar: Shutdown, Shutdown, Shutdown. Dafür braucht man Corner, die Manndeckung spielen können. Ja, man kann überleben mit CBs, die das nicht gut hinbekommen, aber dann muss man ihnen andere Spieler an die Seite stellen. Andere Spieler, die ich ganz gerne lieber den Quarterback jagen lassen würde, als Kindermädchen für einen JAG auf der #2 Cornerback-Position spielen zu lassen. Also war die Marschrichtung klar: Gib mir den besten verbleibenden Man-Corner. Kareem Jackson it is. Ich muss zugeben, normalerweise denkt man zuerst an Jacksons Teamkollegen Jonathan Joseph. Dieser hatte aber letzte Saison eher eine von durchschnittlichen Leistungen geprägte Kampagne und Jackson hat sich im Schatten Josephs zu einem geheimen Star hochgespielt, indem er #2-Receiver dominierte. Genau das wird auch sein Job bei mir sein, nachdem auf der anderen Seite schon Richard Sherman die Receiver zum Heulen bringt. Willkommen im Team!

Runde 11, Pick 6 (#106 overall): John Sullivan, C, Minnesota Vikings

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GFWTC-Picks sollte man mit dem Köpfchen machen, nicht mit dem Herzen. Trotzdem pickte ich hier einen CENTER, allgemein als eine der ersetzbarsten/unwichtigsten Positionen im Football angesehen. Sullivan ist aber nicht irgendein Center, er ist DER Center für mich. Ein General an der Line of Scrimmage, der mit viel Köpfchen und noch mehr Körpereinsatz ein großer Bestandteil von Adrian Petersons historischer Saisonperformance letztes Jahr war. Auch die hochgeschätzten Jungs von Pro Football Focus geben dem Pick eine gute Note, er ist immerhin ihr #26-Spieler überhaupt von letzter Saison. Irgendwas muss ich ja richtig machen dann 😉

Runde 12, Pick 5 (#115 overall): Alex Boone, OG, San Francisco 49ers

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Auch PFFs „Secret Superstar“ landete in meinem Team. Der nach PFF drittbeste Guard der Liga wurde von mir in Runde 12 klargemacht. Ein solider Passblocker, aber im Run Blocking ein absolutes Monster. Es sieht so langsam aus, als würde Peyton bei mir bekommen, was ihm bis jetzt noch nie vergönnt war. Ein dominantes Laufspiel! Boones Ankunft  in der NFL war etwas holprig und von persönlichen Problemen geprägt, inzwischen ist er aber „all-in“ und schiebt Sonntag für Sonntag verzweifelte D-Liner und Linebacker über die Äcker der NFL. Guter Mann.

Runde 13, Pick 6 (#126 overall): Justin Houston, OLB, Kansas City Chiefs

hou

Neben der Passdeckung meine zweite große Priorität: Pass Rush. Ihr wisst ja: NFL… Passing League und so, vielleicht hat man das ja schonmal irgendwo gehört.

Für mich ist der Pro Bowler Houston DER konstanteste 3-4 OLB. Man weiss Snap für Snap was man von ihm bekommt. Er hat keine Schwachstellen, PFF gibt ihm gute Noten in Pass Rush, Laufverteidigung, Coverage UND Strafen. die einzigen drei vor ihm gerankten OLBs haben in mindestens einer der Kategorien eine negative Note. Einen massiven Playmaker habe ich bereits gegenüber von Houston in Von Miller, deswegen brauche ich hier einfach jemanden auf den ich mich verlassen. Und das ist er (Achtung: Understatement!).

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